Kursprogramm bestellen?
Mitglied werden?
Hier gehts zum Formular

Forum für zeitgemässe Ernährung
Sekretariat: Michèle Gaugler-Steiner
Weiherhofstr. 104
4054 Basel
Tel und Fax 061 303 85 14
info@forum-ernaehrung.void@spam.comch

Weiterbildungen im Jahr 2012

März 2012:
23.3. bis 25.3. 2012 (Fr bis So) Rhythmen in der Ernährung, Ernährung durch die Sinne // Weiterbildung für Köchinnen und Köche (Modul 7)
Bereits ausgebucht.
Datum: 23.3. bis 25.3. 2012 (Fr bis So)
Diesen Kurs vormerken Für diesen Kurs anmelden
Juni 2012:
Fr 8. Juni ab 9.30 Uhr bis So 10. Juni bis 12.30 Uhr.Darmerkrankungen und Leberschwäche verstehen und behandeln // Casa Andrea Cristoforo, Ascona // Weiterbildung für Profis und Betroffene
Dieser Intensivkurs mit dem holländischen Diätspezialisten Johannes Kingma richtet sich sowohl an Betroffene als auch an Köchinnen und Köche.

Das moderne Leben mit seinem Stress und seinen vielen ernährungsbedingten schädigenden Einflüssen stellt grosse Anforderungen an die Verdauung und insbesondere ans Leber-Galle-System. Man schätzt, dass 80 Prozent der Menschen an einer mehr oder weniger deutlichen Leberschwäche leiden. Bei chronischen Erkrankungen wie Allergien, rheumatischen Beschwerden und Krebs ist die Leber in Mitleidenschaft gezogen. Chronisch entzündliche Darmerkrankungen wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa sind weit verbreitet. Fast niemand weiss, wie viel man mit Ernährungsmassnahmen zur Behandlung beitragen kann. Wie lässt sich die Leber in ihrer Arbeit unterstützen und anregen?

Die moderne klinische Diätetik mit ihrer Devise «Erlaubt ist, was bekommt» hilft bei der ernährungstherapeutischen Behandlung von Erkrankungen des Verdauungstraktes und des Leber-Galle-Systems nicht weiter. Heute gelten organbezogene Kostformen wie Magen-, Pankreas-, Galle- und Leberdiäten als unwissenschaftlich, weil man damit keinen wissenschaftlich nachgewiesenen therapeutischen Effekt erzielen kann. Sogar der Begriff «Schonkost» gilt als unprofessionell. Dabei drückt «Schonung» sehr genau aus, was man mit einer individuell angepassten, leichten Vollkost beabsichtigt wird: die Entlastung eines erkrankten Organs. Nach dem Abklingen der Beschwerden aber soll sich das weitere ernährungstherapeutische Vorgehen nach der Frage richten, wie das betroffene Organ in seiner Funktion gestärkt werden kann. In unserem Seminar wollen wir auf dem Hintergrund des anthroposophischen Menschenbildes hierzu die Grundlagen erarbeiten. Sie lernen Folgendes:

· Was bei Durchfällen und Blähungen hilft (Zwei-Stunden-Möhren, Getreideschleime, Kräutertees u.a.)
· Der Leber-Galle-Rhythmus und wie man die Ernährung auf diesen Rhythmus abstimmt
· Wie man Getreide und Gemüse so zubereitet, dass sie Darmbeschwerden lindern und die Verdauung stärken
· Wie man eine Darmsanierung durchführt mit Brennnesseln und anderen Wildgemüsen
· Wie man nach Abklingen der Beschwerden eine weitgehend normale, abwechslungsreiche Vollwertkost aufbaut

Datum: Fr 8. Juni ab 9.30 Uhr bis So 10. Juni bis 12.30 Uhr.
Ort: Casa Andrea Cristoforo, Ascona
Kosten: Fr. 480.-, Mitglieder Fr. 450.-. Verpflegung: Fr. 108.-, bar vor Ort. Unterkunft: Casa Andrea Cristoforo 20% auf die Zimmerpreise. Maximal 12 Personen. Anmeldeschluss 1. Mai.
Leitung: Johannes Kingma ist ein führender Diätspezialist aus Holland.
November 2012:
Fr 16. Nov, ab 14 Uhr bis So 18. Nov, bis 16 UhrDie Rolle der Qualität in der Ernährung: Anbau, Verarbeitung, Zubereitung, Genuss und Sinnesnahrung // Ita Wegman Klinik, Arlesheim // Weiterbildung für Köchinnen und Köche (Modul 1)
Der Begriff Qualität ist vor allem in der Werbung für Lebensmittel und deren Zubereitung sehr beliebt – aber was bedeutet er eigentlich? Welche Unterschiede entstehen bei der Erzeugung von Lebensmitteln durch Züchtung, Anbau, Ernte und Lagerung? Lässt sich die «Ernährungsqualität» durch die Verarbeitung und Zubereitung positiv oder negativ beeinflussen? Muss es immer Handarbeit sein oder können auch Maschinen qualitativ gute Arbeit leisten? Kann eine fröhliche Gesinnung bei der Mahlzeit einen Teil oder gar alle Mängel ausgleichen? Welche Auswirkungen haben Wärme und Kälte physikalisch und seelisch auf die Verträglichkeit der Speisen?
Dieses Modul befasst sich in Theorie und Praxis mit den Voraussetzungen für eine Ernährung, die mitgestaltend in die Qualität von Denken, Fühlen und Wollen der Menschen in allen Lebensbereichen hineinwirkt. Schliesslich wird auch der soziale Aspekt für die Menschengemeinschaft und die ganze Erde beleuchtet.

Datum: Fr 16. Nov, ab 14 Uhr bis So 18. Nov, bis 16 Uhr
Ort: Ita Wegman Klinik, Arlesheim
Kosten: Fr. 480.-, Mitglieder Fr. 450.-. Verpflegung: Fr. 60.-. Unterkunft: ca. Fr. 60.- pro Nacht. Maximal 9 Personen in der Praxis. Anmeldeschluss: 4. Oktober
Leitung: Sabine Hagg ist Küchenchefin der Ita Wegman Klinik.
Co-Leitung: Michael Kassner ist Ausbildner für Ernährung und Erziehung.

Vegetarische Bioküche – kompetent und kreativ. Eine Weiterbildung für Köchinnen und Köche in 7 Modulen

Diese Weiterbildung bietet eine fundierte Einführung in Theorie und Praxis der vegetarischen Küche mit vollwertigen und biologischen Produkten. Sie umfasst sieben Module in dreieinhalb Jahren. Im Frühling 2012 schliessen wir mit dem 7. Modul den ersten Zyklus ab und beginnen im Herbst 2012 einen neuen.

Den Hintergrund dieser Weiterbildung bildet die anthroposophische Ernährungslehre, die von unseren Dozentinnen und Dozenten auf undogmatische, offene Weise vermittelt wird. Ein ganzheitliches Menschenbild und die Zusammenhänge zwischen Wirtschaft, Landwirtschaft, Ökologie, sozialem Gefüge und Spiritualität spielen dabei eine wichtige Rolle.

Jedes Modul bietet einen theoretischen und praktischen Teil in ausgewogenem Verhältnis. Ein Test am Ende jedes Moduls gibt den Teilnehmenden die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten zu überprüfen und einzuschätzen. Die gesamte Weiterbildung wird mit einem Zertifikat abgeschlossen. Zur Ausbildung gehört auch die individuelle Arbeit an einem frei gewählten Thema: Die Teilnehmenden setzen sich während der ganzen Ausbildungszeit mit ihrem Thema intensiv auseinandersetzen. Daraus resultiert eine Abschlussarbeit, die im 7. Modul präsentiert und diskutiert wird. So profitieren die Teilnehmenden vom erarbeiteten Wissen der anderen.

Angesprochen sind Fachpersonen im Küchenbereich, sei es in der Gastronomie
oder in Gemeinschaftsküchen von Heimen und Spitälern. Der Austausch unter Fachkolleginnen und -kollegen ist ein wichtiger Teil der Ausbildung. Es sind aber auch Neueinsteigerinnen und Quereinsteiger/innen – zum Beispiel von Schulküchen oder Mittagstischen – und Neueinsteiger/innen mit guten Vorkenntnissen willkommen. Die Module können einzeln besucht werden, sofern die entsprechende Vorbildung vorhanden ist und Plätze frei sind.
 


Module in den Folgejahren

Modul 2, März 2013
Unverträglichkeiten und Allergien in der Ernährung:
Individuelle Diäten in der Gemeinschaftsverpflegung

Modul 3, Juni 2013
Von der Routine zu Feinheiten und Extras:
Vielfalt in der à-la-carte-Küche und im Catering

Modul 4, November 2013
Hauptnährstoffe Kohlenhydrate:
Die richtige Wahl von Zucker, Stärke und Ballaststoffen

Modul 5, März 2014
Eiweiss in der Ernährung: Welches und wie viel?

Modul 6, November 2014
Umstritten und heiss diskutiert: Öle und Fette in der Ernährung

Modul 7, März 2015
Rhythmen in der Ernährung, Ernährung durch die Sinne